Die Einarbeitung beginnt

Der erste Tag, der erste richtige Eindruck. Jetzt gilt es zu überzeugen.
In den folgenden Abschnitten erklären wir worauf es ankommt, was Neustarter erwarten und wie Sie sich als Vorgesetzter und das Unternehmen von Ihrer besten Seite zeigen können. Außerdem beleuchten wir warum ein Einarbeitungsplan sich stetig verbessern sollte und wie das funktioniert.

Wie geht es los?

Meistens hat man als Vorgesetzter noch einige Sachen zu erledigen, bevor man sich voll und ganz um den Neustarter kümmern kann. Bewährt hat sich um neun Uhr zu starten. So kann man noch seine Emails bearbeiten und die Abwesenheit einrichten. Wichtig ist, dass man diesen Punkt auch wirklich ernst nimmt. Wenn man als Neustarter motiviert und vielleicht auch ein bisschen nervös in ein neues Unternehmen kommt ist es wichtig dass jemand voll und ganz zur Verfügung steht. Das zeigt auch die Wertschätzung die man gegenüber dem neuen Talent hat.

Der Plan

Als Neustarter möchte man gerne sofort zeigen was man kann. Meistens folgt nach dem Hallo jedoch erst einmal das lange Einlesen. Das ist zum Teil auch ok, aber man sollte schauen, dass die produktive Arbeit so schnell wie möglich aufgenommen werden kann. Nicht nur für das Unternehmen ist das wichtig, sondern auch für den Neustarter. Learning-By-Doing funktioniert meistens besser als wenn man Lernen und Umsetzen trennt. Erfahrungen sammelt man nun mal wenn man etwas macht. Eine gute Mischung aus Lernen und Anwenden ist also das Ziel. Und auf keinen Fall zu vernachlässigen ist das Kennenlernen der Kollegen. Erstellen Sie einen Einarbeitungsplan, der all dies enthält. So weiß der Neustarter, was er zu tun hat und wen er treffen sollte.

Feedback

Man kann sich selbst nur verbessern, wenn man offen für Feedback ist. Nur wer sein eigenes Handeln regelmäßig hinterfragt, wird langfristig besser indem was man tut. Ob Manager oder Praktikant. Jeder sollte ständig an sich arbeiten. Besonders wichtig ist es diese Denkweise bereits während der Einarbeitung umzusetzen. In den ersten zwei Wochen macht es Sinn jeden Morgen eine 15-minütige Besprechung abzuhalten um Probleme und vom Vortag und die Aufgaben vom neuen Tag zu besprechen. So sind alle Seiten immer gut abgeholt, was gerade gut läuft und was nicht und wo noch Potential nach oben ist. Arbeiten Sie dieses Feedback direkt in den Einarbeitungsplan ein. So können Sie beim nächsten Onboarding direkt von dem Wissen profitieren. Und nach der Einarbeitung empfiehlt es sich eine wöchentliche Besprechung von 20-30 Minuten zu etablieren, das so genannten Weekly. Dabei bleiben Sie immer auf dem Stand, wo gerade der Schuh drückt. Denken Sie immer daran: Ein guter Vorgesetzter ist zugleich Mentor und Enabler. Unterschätzen Sie diese Rolle nicht.

Validierung

Um ihre Fähigkeiten im Onboarding weiter auszubauen hat es sich als sehr hilfreich erwiesen, nach kurzer Einarbeitungszeit den Neustarter von einer dritten Person oder Einheit interviewen zu lassen. Nach einer oder spätestens zwei Woche sollte der Neustarter in der Lage sein folgende Fragen mit Leichtigkeit beantworten können:

  • Was ist deine Position?
  • Was sind deine Aufgaben
  • An welchem Projekt arbeitest du gerade?
  • Von wann bis wann ist deine Arbeitszeit?
  • Was wird von dir erwartet


Diese Fragen können zum Beispiel von der Personalabteilung gestellt werden. Das Feedback geht dann an den Vorgesetzten zurück der damit seinen Onboardingprozess verbessern kann.

Haben Sie Fragen oder Ergänzungen zu dieser Methodik, schreiben Sie gerne eine Email an [email protected].
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