"Einarbeitung? Läuft doch, oder...?​"

Für viele Führungskräfte ist der schwerste Teil der Neubesetzung einer vakanten Stelle mit der Unterzeichnung des Arbeitsvertrags geschafft. Dabei wird unterschätzt, dass die spannende Phase eigentlich jetzt erst beginnt. Der positive Eindruck vom Vorstellungsgespräch muss sich erst noch festigen – auf beiden Seiten. Das geht überraschend oft schief: Ungefähr 25% der Arbeitnehmer/innen denken in den ersten 100 Tagen an Kündigung, mehr als 10% kündigen dann wirklich. Damit beginnt dann die zeit- und kostenintensive Rekrutierungsphase von vorne…

Wie kommt es dazu?

Stellen Sie sich vor: Sie haben einen neuen Job bei Ihrer Traumfirma und stehen hochmotiviert am ersten Tag am Empfang. Sie melden sich dort an und nach einer Viertelstunde kommt jemand, der Sie abholt. Sie werden zu Ihrem Platz gebracht und kurz eingewiesen. Die andere Person muss leider schnell weiter, Sie sollen sich schon mal anmelden und etwas lesen. Die anderen Kollegen sind entweder nicht an ihren Plätzen oder wissen nicht so recht etwas mit Ihnen anzufangen. Nach einer Stunde kommt Ihre Chefin hektisch aus einem Termin und begrüßt Sie, bevor Sie wieder in einem Meeting verschwindet. Sie sitzen also weiter am Schreibtisch und stöbern ziellos vor sich hin. In den nächsten Tagen wird Ihnen das Nötigste gezeigt und dann sollen Sie auch schon Ihre eigenen Projekte bearbeiten.

Schon nach dem ersten Tag bekommt die Motivation durch das fehlende Interesse und die mangelnde Anleitung Risse und kurze Zeit später kommt dann der Frust. Sie beißen sich aber durch und einige Monate später sitzen Sie vermeintlich fest im Sattel. Bis Sie unbekannterweise einen Fehler machen und die Frage gestellt kriegen, ob Ihnen das denn niemand gesagt hat.

Einarbeitungen sind nicht Mittel zum Zweck

Dieses Szenario ist nur eine Ausprägung von mangelnder Einarbeitung, es zeigt aber einige Kernprobleme. Keine Wertschätzung, fehlende Orientierung und mangelnde Organisation. Die Folgen können sein:

  • Demotivierte Mitarbeiter/innen
  • Unvollständige fachliche Einarbeitung, die zu vermeidbaren Fehlern führt
  • Fehlende soziale Integration der neuen Mitarbeiter/innen
  • Bei einer Kündigung Wiederholung des Rekrutierungsprozesses

 

Das passiert natürlich meistens nicht aus bösem Willen, sondern aus fehlender Erfahrung und leider auch aus dem Gedanken heraus, dass Einarbeitungen nur ein Mittel zum Zweck sind. Häufig wird leider übersehen, dass man mit guten Einarbeitungen die Mitarbeiterleistung erhöht und im Endeffekt sogar Zeit und Geld spart.

Die Fragen, die sich jede Führungskraft stellen muss, sind:

 

Ist man sich diesen Themen bewusst, ist der erste Schritt getan. Der Teufel liegt aber, wie erwartet, im Detail. Zum Beispiel bei der fachlichen Einarbeitung: Geschieht sie zu schnell, wird der Neustarter überfordert sein und vermutlich viele Fehler machen. Läuft sie zu langsam ab, wird er sich unterfordert fühlen.

Jeder Neuzugang ist anders

Es wird deutlich, dass es in diesem Punkt kein Patentrezept geben kann, das für alle gleich ist. Dazu sind die Hintergründe und beruflichen Erfahrungen zu unterschiedlich. Machen Sie sich rechtzeitig Gedanken dazu und investieren Sie Zeit – es zahlt sich aus!

Testen Sie jetzt kostenlos und unverbindlich, wie Tasktrails Ihnen bei der Optimierung Ihrer Einarbeitungen helfen kann. Sollte Ihnen unser Service gefallen, würden wir uns freuen, Sie auch in Zukunft bei Ihren Einarbeitungen zu unterstützen!

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In der Testphase können Einarbeitungspläne erstellt und beliebig viele Onboardings gleichzeitig durchgeführt werden. Ein Wechsel in ein kostenpflichtiges Paket ist jederzeit möglich. Sollte während der Testphase kein Paket gebucht werden, endet diese nach 14 Tagen automatisch.

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